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Kleiner kulinarischer Paris-Guide – Winter Edition

17. Januar 2017

Zum Beginn muss ich erst mal eines klarstellen: Paris ist auch im Winter schön. Und nein, ich rede nicht von schneebedeckten Häusern, Gassen und Parks – da kann ja jede Stadt hübsch aussehen. Ich rede von Regen. Richtigem Regen. Wenn es schüttet wie aus Eimern. Dieser Stadt kann nicht mal das schlimmste vom schlimmsten Wetter etwas anhaben. Sie. ist. immer. schön.

Und so hat es uns im Januar nach Paris verschlagen und da sich so eine verregnete Stadt auch toll aus einem gemütlichem Raum mit großen Fenstern beobachten lässt, gebe ich Euch heute drei kulinarische Tipps für die Stadt der Liebe.

Soul Kitchen

33 rue Lamarck . 75018 Paris

Die winzige Soul Kitchen liegt ganz romantisch in einer Seitenstraße in Montmatre unterhalb der Basilika Sacré-Coeur abseits des Tourismus.

In diesem charmanten, etwas alternativen Café gibt es in gemütlicher Atmosphäre eine kleine Auswahl an gesunden und superleckeren Speisen, Smoothies und frisch gepressten Säfte, jeden Tag anders, allesamt hausgemacht, frisch zubereitet und von äußerst netten Pariserinnen serviert.

Der Aufwand, für dieses Café nach Montmatre zu fahren, lohnt sich wirklich! Hier gibt es auch vegetarische und vegane Speisen – zu einem fairen Preis.

Christophe Roussel – Duo creatif avec Julie

5 Rue Tardieu, 75018 Paris

Wenn der Regen aufgehört hat, Ihr Euch immer noch in Montmatre rumtreibt und Lust auf eine kleine Nachspeise habt, seid Ihr hier bestens aufgehoben: schon im Schaufenster von Christophe Roussel sieht man die köstlichen, unwiederstehlichen Macarons in den fantastischsten Geschmacksrichtungen – mein absoluter Favorit war der Lavendel-Apricot-Macaron. Aber bis ich alle gekostet habe, muss ich wohl noch unzählige Male nach Paris kommen… ja, das muss ich wohl machen 😉

Angelina

226 rue de Rivoli, 75001 ParisDie Paris-Insider unter Euch werden diese über 100 Jahre alte Institution, in der schon Coco Chanel gespeist hat, wahrscheinlich schon kennen. Allen anderen will ich sie nicht vorenthalten.

Das Angelina wurde mir von einer sehr guten Freundin empfohlen, die selbst mehrere Jahre in Paris gelebt hat. Sie legte mir besonders den Mont Blanc  ans Herz.

Die Einrichtung im Angelina ist sehr reich an Dekor, Verzierungen, Verschnörkelungen, eben wie man es sich in einem echten Pariser Konditoren-Café vorstellt. Die Tische sind recht nah beieinander, und es ist recht eng aber: beim Genuss der allerbesten heißen Schokolade der Welt vergißt man alles um sich herum. Ein Kännchen heißer dickflüssiger Himmel, der wie Schokoladenpudding schmeckt. Ein Traum, einfach unvergesslich.

Erwähnenswert sind natürlich auch all die leckeren süßen Kleinigkeiten wie eben der Mont Blanc, die Macarons, die Éclairs, die Petit Fours, die Tartes und und und. Man sollte einfach da gewesen sein – es ist ein Stück Pariser Geschichte. Ein sehr leckeres Stück 😉

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2 Kommentare

  • Antworten Melanie 6. Februar 2017 um 8:15

    Oh, da bekommt man richtig Lust auf einen kleinen Kurztrip…. und ja… Paris lohnt sich immer immer immer… !!! Ich kann zwar kein konkretes Café ergänzen, möchte aber allen Parisbesuchern mein Lieblings Quartier empfehlen: Le Marais. Einfach durchschlendern und von der Mischung aus jüdischen Delikatessenläden, alten Herrenhäusern, dem Place des Voges, kleinen Hinterhöfen, feinen Boutiquen und natürlich dem Picasso Museum begeistern lassen. Dass sich dazwischen zahlreiche bezaubernde Cafés befinden versteht sich von selbst ?

    • Antworten Sabine 6. Februar 2017 um 15:44

      Liebe Melanie, danke für Deine Tipps! Das hört sich traumhaft an… da bekomme ich gleich noch mehr Lust auf Paris!

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