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Buchempfehlung: Roxette Biografie & leckeres Matcha-Shortbread

3. April 2017

Es war das Jahr 1992 und ich 11 Jahre alt, als ich Marie Fredrikssons Stimme das erste Mal im Kinderzimmer einer Freundin aus dem CD-Player hörte: „Listen to my heart“. Ein bis heute unvergessener Moment und der, in dem ich anfing, mich für Musik zu interessieren. Zu Weihnachten bekam ich die erste Stereoanlage von meinen Eltern und die erste Roxette-CD von meinem Onkel – „Tourism“ (die CD kann ich bis heute auf und ab hören und sie wird immer noch nicht langweilig).

Zwei Jahre später wurde Pop dann plötzlich furchtbar uncool – man hörte eher Nirvana, Offspring, Dog eat Dog. Pop galt in meinem Freundeskreis als verweichlicht. Natürlich habe ich mich dem in meiner Unreife auch unterworfen, aber im Hinterkämmerchen hörte ich immer noch mit Leidenschaft Roxette.

Ende der 90er legte sich das Interesse, 2002 dann die Nachricht, Marie Fredriksson habe einen Hirntumor. Danach wurde es ruhiger um die Band. Ich hörte die CDs, die ich besaß, hin und wieder, lernte sogar jemanden kennen, der die Musik genauso gern mochte ich wie ich (in der Tat kenne ich leider nur wenige, die sich dafür begeistern). Aber als Roxette Ihr Comeback mit einer Welttournee feierten und Ende 2011 für ein Konzert nach Nürnberg kamen, kaufte ich sofort Tickets. Es war ein unvergesslicher Abend mit einer sehr starken und textsicheren Marie Fredriksson, der man für Ihre Kraft, nach Jahren schwerer Krankheit, wieder auf die Bühne zu treten, Respekt zollen musste.Im November letzten Jahres bekam ich dann zufällig durch einen Artikel im Internet mit, dass sie jetzt – 14 Jahre nach der Diagnose – ein Buch veröffentlicht hat: Listen to my heart – meine Liebe zum Leben. In diesem verarbeitet sie die schlimme Krankheit, erzählt aber auch Ihre Geschichte – beginnend mit einer schweren Kindheit in der schwedischen Provinz geprägt von Armut, dem frühen Tod Ihrer Schwester, dem großen Interesse an Musik bis hin zu den Anfängen Ihrer Solokarriere und natürlich den Welterfolg von Roxette. Bis das Leben dann brutal zuschlägt: ein Hirntumor mit der fatalen Diagnose, nur noch wenige Monate zu leben. Jetzt, fast 15 Jahre später, berichtet sie eindrucksvoll von Ihrer Liebe und dem Kampf für das Leben.

Für mich, die Roxette schon immer mit Interesse verfolgt hat und Musik bis heute wirklich mag, ist das Buch wirklich empfehlenswert – traurig, bewegend, schockierend. Aber am Ende vor allem lebensfroh.

Die leckeren Matcha Kekse sind für einen gemütlichen Lesenachmittag bestens geeignet und eine tolle Alternative, wenn man Gäste im Haus hat, aber keine Zeit, um Kuchen zu backen. Das Rezept findet Ihr weiter unten!

Zutaten und Zubereitung des Matcha-Shortbreads

Für etwa 25 Stück

200 g Mehl
150 g kalte Butter
70 Zucker
1 Prise Salz
7 g Matcha
Etwa 70 g Zartbitterkuvertüre zur Verzierung

Alle Zutaten miteinander verkneten. Zwischen Backpapier und einer Folie zu einem Rechteck ausrollen (etwa 30 x 25 cm und 3 bis 4 mm dick) und mit der Folie abgedeckt für zwei Stunden in den Kühlschrank geben.

Anschließend mit dem Backpapier auf ein Backblech legen, Folie abziehen, den Teig in Quadrate schneiden und so auf dem Backblech verteilen, dass kleine Zwischenräume entstehen.
Im vorgeheizten Ofen bei 170 °C, Ober- und Unterhitze, die Kekse etwa 8 bis 10 Minuten backen. Zartbitterkuvertüre im Wasserbad schmelzen und die abgekühlten Kekse damit verzieren.

Wenn die Kuvertüre fest ist, mit etwas Matcha-Pulver bestäuben.

 

Wir wünschen Euch ein fantastisches Wochenende mit viel Sonne!

Liebe Grüße,
Ines & Sabine

Wenn ihr dieses Rezept ausprobiert habt,  freuen wir uns  über Rückmeldungen, Feedback oder sogar Fotos! Schickt sie uns gerne an info@fraugoldbergswelt.de oder markiert uns auf euren Bildern auf Instagram oder Facebook! Wir freuen uns darüber und wünschen gutes Gelingen!

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2 Kommentare

  • Antworten Tamara 16. April 2017 um 20:18

    Liebe Sabine,

    ich mochte Roxette auch gern und habe zwar nie eine CD gekauft, höre aber immer wieder gerne die Stimme von Marie Fredriksson und die alten Lieder der Band. Das Buch hast Du schön beschrieben. Es ist ganz sicher lesenswert und ein Mutmacher, nicht nur für Roxette Fans.

    Viele Grüße Tamara

    • Antworten Ines & Sabine 19. April 2017 um 10:21

      Hallo Tamara,

      vielen lieben Dank für Dein Feedback – mich hat das Buch wirklich gepackt und ich hatte es innerhalb kürzester Zeit gelesen…
      Liebe Grüße,
      Sabine

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